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Martin Würz schafft die Qualifikation für die Paralympics
02.01.2018 - Martin Würz - Martin Würz

Vom 19. bis 22. Dezember fanden die ersten Weltcuprennen der Saison statt. An den ersten beiden Tagen wurden jeweils ein Riesentorlauf und an den folgenden zwei Tagen jeweils ein Slalom durchgeführt. Ich bin bereits am Freitag nach Kühtai gereist, um noch drei Tage vor Ort trainieren zu können. Da die Rennpiste aufgrund des starken Schneefalls sehr weich war, wurde diese am Montag vor dem ersten Rennen mit Wasser vereist.

Durch die Wetterverhältnisse in den letzten zwei Wochen vor den Rennen konnte ich zu dieser Zeit nur auf weichen Pisten trainieren und mir so nicht den gewünschten finalen Feinschliff holen. Trotzdem startete ich motiviert und zuversichtlich in die ersten Rennen.

Am Dienstag startete ich etwas nervös aber sehr gut in den Riesentorlauf und ich belegte den fünften Zwischenrang. Im zweiten Lauf konnte ich noch einmal eine super Leistung zeigen und verbesserte mich auf den 4. Platz. Das war ein sensationeller Start in die neue Saison und gleichzeitig die Qualifikation für die Paralympics im März.

Am Mittwoch wurde der zweite Riesentorlauf durchgeführt. Dadurch, dass beide Läufe sehr gerade gesteckt waren, bin ich mit der 10. Endplatzierung auch zufrieden.

Am Donnerstag wurde der Slalom, meine Spezialdisziplin, ausgetragen. Nach einem soliden ersten Durchgang lag ich auf dem aussichtsreichen 4. Platz. Im zweiten Lauf wollte ich unbedingt die Chance aufs Podest nutzen und riskierte viel. Ich war richtig schnell, jedoch machte ich im Flachstück einen ordentlichen Fehler, der Zeit kostete und ich fiel auf den 8. Rang zurück.

Am letzten Renntag lag ich nach dem ersten Lauf auf dem 9. Zwischenrang. Im zweiten Durchgang riskierte ich noch einmal und hatte dabei leider kein Glück. Im Mittelteil ist eine Stange gebrochen, die mir genau in die Idealspur rutschte, was mich ziemlich aus dem Rhythmus brachte. Kurz darauf fädelte ich bei einer Kombination ein und das Rennen war vorbei.

Auch wenn das Ergebnis im Slalom nicht ganz das brachte, was ich mir vorgestellt hatte, bin ich mit diesem Rennblock zufrieden. Im Riesentorlauf konnte ich gleich beim ersten Rennen meine gute Entwicklung in dieser Disziplin zeigen und im Slalom habe ich auch bewiesen, dass ich schnell bin.

Für mich geht es nach einer kurzen Pause bereits am 27. Dezember nach Innerkrems zum nächsten Schneetraining, bevor es Anfang Jänner in Zagreb mit dem Weltcup weitergeht.



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