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Christian Scheiber nimmt aus Lignano viel mit
25.03.2018 - Christian Scheiber - Christian Scheiber

Am Mittwoch fuhr ich für das erste internationale Tischtennisturnier der Behinderungsklasse 7 für stehende Sportler im Jahr 2018 nach Lignano/Italien. Am Donnerstag trat ich im Einzelturnier in meiner Gruppe, die aus vier Spielern bestand, an. Zuvor wurde unsere Klasse in Gruppen eingeteilt, wobei ich zuerst gegen den Schweizer Michael Fässler, dann gegen den Israeli Samuel Shur und zuletzt gegen den Slowaken Tomas Valach antreten musste.

Das erste Spiel gegen Fässler konnte ich klar in drei Sätzen (mit 3:0) gewinnen, was mir ein wenig Selbstvertrauen gab und mir einen guten Start in das Turnier sicherte. Allerdings zog ich im nächsten Spiel gegen Shur den Kürzeren und verlor mit 0:3. In meinem dritten Einzelspiel spielte ich lange auf Augenhöhe gegen den Slowaken Tomas Valach. Nach einer 2:1-Satzführung verlor ich den vierten Satz trotz eines Matchballs und einer 10:9-Führung noch mit 12:10, was mich innerlich ein wenig gebrochen hat. Danach ging der fünfte Satz mit 4:11 an den Slowaken, der daraufhin wie der Israeli Shur auch in die K.O.-Phase aufstieg. Dennoch waren alle Sätze gegen Valach sehr eng, die ich auch gewinnen hätte können. Irgendwie war an dem Tag das Glück nicht auf meiner Seite.

Im Teamwettbewerb am nächsten Tag, Freitag, wollte ich dafür besonders gut durchstarten. Mit meinem Partner Michael Fässler aus der Schweiz gewannen wir auch das erste Match gegen das Team aus Israel. Im Teamwettbewerb startet jeder mit einem Doppel und danach mit maximal zwei Einzelspielen. Da wir jedoch das Doppel und ich das erste Einzel bereits für uns entscheiden konnten, standen wir in dieser Partie als Sieger fest.

Gegen das Duo aus der Ukraine verloren wir zuerst unser Doppel und später auch das Einzel. Dies war jedoch nicht weiter überraschend, da wir es dort mit der Nummer 1 unserer Klasse zu tun hatten.

Am Samstag fiel dann die Entscheidung im Teamwettbewerb, in welchem es um Platz zwei oder drei ging. Das Team aus der Slowakei/Slowenien siegte jedoch im Doppel über uns und mein Partner Michael konnte das erste Einzel auch nicht gewinnen. Daher gab es kein weiteres Spiel mehr für uns und wir traten bereits am Samstagnachmittag den Weg nach Hause an.

Grundsätzlich hatte ich mich gut gefühlt und auch beim Einspielen wenig Nervosität und Aufregung gespürt. Dennoch nehme ich auch aus diesem Turnier einige gute Erfahrungen mit und freue mich bereits auf die nächsten internationalen Turniere. Mitte April werde ich in Kufstein an den Staatsmeisterschaften für den burgenländischen Behindertensportverein auf Medaillenjagd gehen. Zuvor bestreite ich noch das erste Ranglistenturnier für stehende Spieler in Wels. Dieses wird dort zum ersten Mal stattfinden, daher bin ich schon gespannt, was mich erwartet.



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