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Mit Startschwierigkeiten auf Platz 8 beim St. Pölten Ironman
21.05.2017 - Patrick Bitzinger - Patrick Bitzinger

Patrick Bitzinger, 21. Mai 2017, Ironman 70.3 St. Pölten/Österreich


Mit dem Start beim Ironman 70.3 in St. Pölten war bereits einer der ersten Wettkämpfe mein persönlicher Saisonhöhepunkt, auf den ich mich sehr gefreut hatte. Glücklicherweise konnte ich drei Begleiter für dieses große Rennen gewinnen, die mit mir gemeinsam Schwammen, Fahrrad fuhren und liefen. Meine Guides waren dieses Mal Michi (Schwimmen), Peter Ochsenhofer (Rad) und Eric Rosant (Laufen).

Als um 7 Uhr alle auf den Start warteten, regnete es leider und es hatte bescheidene 12 ° C. Auch wurden bei diesem Wettkampf alle Sportler zur gleichen Zeit ins Wasser gelassen, was zu Stau führte und wertvolle Minuten verloren gingen. Normalerweise gibt es bei Mittel- und Ironmandistanzen Startwellen, in welchen die Sportler nach ihren angegebenen Zielzeiten eingeteilt wurden.

Für die Schwimmdistanz benötigte ich mit dem Michi zusammen 42 Minuten, die für mich enttäuschend waren, da eine Zeit von 35 Minuten angepeilt und auch realistisch gewesen wäre. In der Wechselzone zwischen Schwimmen und Fahrrad Fahren kam ich als ca. 500 Teilnehmer. Dennoch gelang mir der Wechsel erstaunlich gut und ich konnte auf der 90 Kilometer-Strecke eine Menge Zeit gut machen und als 110. Mit einer Zeit von 2:28 Stunden zum Laufen wechseln.

Der abschließende Halbmarathon war in zwei Runden aufgeteilt. Die erste lief noch
überraschend gut, allerdings hatte ich nach 12 Kilometern einen Einbruch, von dem ich mich nicht mehr wirklich erholen konnte. Daher schloss ich den Halbmarathon mit einer Zeit von 1:42 Stunden ab und kam mit einer Gesamtzeit von 5:02 Stunden ins Ziel. Leider konnte ich die Schallmauer von fünf Stunden nicht knacken, war im Nachhinein doch noch sehr glücklich, da ich erfuhr, dass ich in meiner Altersklasse den 8. Platz belegte und das bei solch einer großen Teilnehmerzahl ein wirklich gutes Ergebnis war.

Die Organisation des Startes war leider nicht optimal, denn sonst wäre ein Abschneiden unter fünf Stunden sicherlich machbar gewesen.

Dennoch bin ich mit meiner ersten Halbdistanz sehr zufrieden und die Stimmung an der Strecke beim Fahrrad fahren und beim Laufen war einfach genial.



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