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Interview mit Valentin Pfeil, Marathonläufer
29.10.2017 - SOCIAL FRIENDS - SOCIAL FRIENDS

 

Wie würdest du dich in 3 Worten beschreiben?

Ausdauernd, vielschichtig und ein bisschen schüchtern.

Was verbindest du mit Social Friends?

Social Friends ist eine Plattform, die vor allem Behindertensportlern hilft, sich zu vernetzen und auch mit ihrem Schicksal so umzugehen, dass auch ein positiver Nutzen daraus entstehen kann.

Wie würde dein Leben ohne Sport aussehen?

Da würde mir ein bisschen langweilig werden. Also dadurch, dass der Sport im Moment schönerweise auch mein wirklicher Beruf ist, würde mir schon eine ziemliche Lücke im alltäglichen Leben aufgehen. Ich würde vielleicht meine Energie anderswertig nützen, aber mir würde schon definitiv etwas abgehen. Ich bin studierter Tierarzt also da wäre mir dann nicht ganz fad, ich würde dann auch dafür endlich mal meine ganze Energie aufwenden.

Wie wird mit dem Thema Behinderung im Sport umgegangen?

Das ist sicherlich etwas, was immer besser wird. Das heißt, es ist wichtig, jenen, die ein schwerer Schicksalsschlag trifft, auch beistehen zu können. Eben mit Veranstaltungen wie mit dem Wings for Life Run und diversen Charity-Events. Ich kann mir das als nicht-behinderter Sportler halt auch wirklich nur sehr schwer vorstellen und möchte es mir auch nicht anmaßen zu sagen, ich weiß wie das ist, so etwas durchzumachen zu müssen. Aber es ist extrem wichtig trotzdem noch weiterzumachen und vor allem auch dann die Freude an der Bewegung noch zu entdecken.

Was kann man als Prominenter für den Behindertensport tun?

Man kann sich Zeit nehmen und auch solche Gelegenheiten wie das Interview hier nutzen um zu zeigen, dass man als nicht behinderter Sportler Mitverständnis hat für diese Schicksale, die es unter uns gibt. Und den Betroffenen auch Mut macht, trotzdem weiterzumachen und ihre Freude an ihrer Bewegung zu finden. Bewegung ist dann für jeden das Wichtigste eigentlich im Tag.

Was sind deine nächsten Ziele?

Also jetzt ist natürlich der volle Fokus auf die Weltmeisterschaft. Ich habe mich durch den Wien Marathon für die Weltmeisterschaft im August qualifiziert, die ist in London, am 6. August. Da bleibt jetzt nicht mehr wirklich viel Zeit. Es ist mittlerweile wieder Trainingsalltag eingekehrt und ich hoffe, dass ich dann in London so gut wie möglich abschneiden kann.



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